Auswirkungen der Pisastudie

Direkt nach Veröffentlichung der ersten Pisastudie im Jahr 2001, die große Mängel der deutschen Schüler besonders in den naturwissenschaftlichen Fächern nachaufwies, wurden dringend notwendige Maßnahmen für Reformen im Bildungswesen eingeleitet.
Deshalb entwarf die Bundesregierung und das Ministerium für Bildung und Forschung in Zusammenarbeit mit den 16 Bundesländern einen Plan, um den zunehmenden bildungspolitischen Problemen entgegen zu wirken. Dieser Plan setzt sich unter anderem aus einer Hilfe der Bundsregierung von vier Milliarden Euro für die Länder und ein Bund-Länder-Programm des Bundes, namens „Sinus-Programm“, zusammen. Die erwähnten 4 Milliarden Euro sind für den Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen gedacht. Die Ganztagsschulen sollen dazu beitragen, dass Lernverhalten der Schüler und das Lehrer-Schüler Verhältnis zu verbessern. Das „Sinus-Programm“ soll die Leistungen der deutschen Schüler in den naturwissenschaftlichen Fächern und Mathematik deutlich verbessern.