Ein Magazin von Kindern, für Kinder aus Berlin

Der große Sendesaal

Der Architekt Hans Poelzig (1861-1936) hat das Gebäude als Dreieck konstruiert. In der Eingangshalle sieht man vier Stockwerke. Dort fahren Fahrstühle, die man „Paternoster“ nennt. Diese fahren über Ketten im ständigen Umlaufbetrieb. Wenn ihr also irgendwann mal, solch einen Aufzug seht, müsst ihr schnell reinspringen. Denn anhalten wird er leider nicht. Die stammen noch aus den 20er Jahren und dürfen nur noch vom Personal des RBB genutzt werden.
Es gib der Haupträume: den großen Konzertsaal, den kleinen Konzertsaal und die Hörspielräume. Im großen Konzertraum haben 1100 Menschen Platz. Die Wand ist leicht gebogen und hauchdünn mit Holz überzogen. Das Holz stammt aber nur von einem Baum. Die Wand hat „Dissonanzkörper“ (Vertiefungen). Die Sitze im Konzertsaal haben kleine Löcher unter der Sitzfläche, die den Schall schlucken, wenn kein Besucher auf einem Sitz im Saal Platz genommen hat. Damit wird immer die gleiche Akustik im Raum geschaffen, wenn das Orchester im leeren oder vollen Saal probt. Wie ihr bemerkt, sind das alles Vorkehrungen, damit eine perfekte Akustik im Raum herrscht. Hinter dem großen Fenster versteckt sich die Regie, die Live-Mitschnitte von Konzerten aufzeichnen kann.

Wenn auch ihr Lust auf einen Ausflug zum Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) bekommen habt, dann nichts wie hin mit euch. Meldet euch als Gruppe bitte nur rechtzeitig an. Dort könnt ihr neben dem Gebäude auch noch einen Blick in ein Radiostudio und vielleicht einen Blick in die Fernsehstudios werfen.

Sina-Adriana
(10 Jahre)

Melanie
(10 Jahre)

Das Kinderhauptstadt-Office hat geschlossen.

Informationen erhalten Sie beim
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